Vortrag von Rechtsanwalt Johann Schwenn zum Kachelmann-Prozess

Der Hamburger Strafverteidiger Johann Schwenn war am 7. Dezember 2011 auf Einladung des Instituts für Anwalts- und Notarrecht zu Gast in Bielefeld und hielt einen Vortrag mit dem Titel „Der Kachelmann-Prozess: Legende und Wirklichkeit“.
     
  Das Interesse der Studierenden war gewaltig: Der Hörsaal 4 der Universität war bis auf den letzten seiner über 400 Plätze belegt. Johann Schwenn berichtete zunächst vornehmlich über Geschehnisse des Strafverfahrens gegen seinen Mandanten Jörg Kachelmann, die zum Teil in der medialen Berichterstattung in Vergessenheit geraten waren. Dabei wies er auf massive Beeinträchtigungen des Verfahrens durch Medieneinflüsse hin. Weiter ging er auf die Aufgaben der Verteidigung in einem Strafverfahren ein.
Von übergeordneter Bedeutung sei hier der Kampf um das Recht. Damit machte der Vortrag deutlich, dass zwingende Voraussetzung für eine gute Verteidigung umfassende Kenntnisse im Bereich des Strafrechts – vor allem auch des  Strafprozessrechts – sind. Einen weiteren Schwerpunkt des Vortrags bildete die Bedeutung und Rolle von Sachverständigen im Strafverfahren.
Besonders hervorzuheben ist außerdem, dass Schwenn sich bei seinen Ausführungen stets an die Studierenden richtete und ihnen seinen Vortrag mit strafprozessualen Erläuterungen, auch anhand höchstrichterlicher Rechtsprechung, verständlich machte.
Im Anschluss an den Vortrag stellte sich Schwenn in einer offenen Diskussion den zahlreichen Fragen der Studierenden.

 

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