2. Mediationskongress Bielefeld
Die anwaltliche Vertretung in der Mediation
(Begleiter – Coach –Weichensteller ?)
Die Rolle des Parteivertreters in der Mediation, nicht die des Mediators war Thema des Kongresses am
Freitag, dem 4.5.2012
im Zentrum für Interdisziplinäre Forschung (ZiF)
der Universität Bielefeld, Wellenberg 1, 33615 Bielefeld.
Wir diskutierten über Erfahrungen, Chancen und Anforderungen an die Aufgabe der Begleitung der Parteien in und durch die Mediation.
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Bedingt diese Aufgabe ein verändertes Rollenverständnis gegenüber der Vertretung im streitigen Verfahren?
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Verändert sich die Sichtweisen auf Rechts- und Tatfragen?
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Welche Vorbereitung ist erforderlich?
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Wann ist zur Mediation zu raten, wann abzuraten?
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Wie lassen sich Partei und Gegenseite überzeugen?
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Wie verhält sich der anwaltliche Berater in einem Verfahren, das auf die Aktivität der Parteien setzt, steht er „vor“ oder „hinter“ seinem Mandanten (vgl. Neuen-hahn/Neuenhahn NJW 2005, 1244, 1246)?
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Welche Aufgabe und welche Instrumente hat der Anwalt bei der Entwicklung und Bewertung von Lösungsoptionen?
Referentinnen und Referenten aus Anwaltschaft, Richterschaft und Wissenschaft beleuchteten die einzelnen Aspekte. In ein moderiertes Diskussionsforum wurden die Erfahrungen, Kritik, Fragen und Postulate der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingebracht.
Ziel war es, neue Erkenntnisse für die eigene anwaltliche Tätigkeit zu gewinnen und diese zu optimieren.
Die Veranstaltung begann um 10 Uhr, sie war gegen 17 Uhr beendet. Sie fand wie der Kongress im Oktober 2009 in einer der schönsten und komfortabelsten wissenschaftlichen Tagungsstätten (ZiF) in Universitätsnähe am Teutoburgerwald statt.
Die Teilnahmegebühr betrug für Absolventinnen und Absolventen der Bielefelder Mediationssausbildung 65,-- €, im Übrigen 85.-- €; schloß diese das Tagungsmaterial und die Bewirtung in der Mittagspause und den Kaffeepausen ein.




