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Ein- und weiterführende Texte zur materialistischen Theorie von Staat, Demokratie

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Ein- und weiterführende Texte zur materialistischen Theorie von Staat, Demokratie und Recht

ISBN 978-3-96488-004-8

Erschienen: 2019

Herausgegeben von Prof. Dr. Andreas Fisahn und Ridvan Ciftci

Inhalt & Leseprobe


EU in der Krise

Hintergründe, Ursachen, Alternativen

ISBN: 978-3-89965-843-9

Erschienen: 2018

 Inhalt & Leseprobe


Marxismus als Sozialwissenschaft

Rechts- und Staatsverständnisse im Austromarxismus

ISBN: 978-3-8487-1237-3

Erschienen: 2018

Herausgegeben von Prof. Dr. Andreas Fisahn, ORR Thilo Scholle und Ridvan Ciftci


„Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt drauf an, sie zu verändern“, ein bekannter Satz von Karl Marx. Die Welt ändert sich beständig, heute kommt es also darauf an, wer was wie verändert. Marx gilt als Ökonom, vielleicht noch als Soziologe. „Von Haus aus“ war Marx jedoch Jurist. So finden sich in seinen Texten vielfältige Aussagen über den Staat und das Recht. Leider blieben diese Aussagen unsystematisch. Andreas Fisahn hat es sich zur Aufgabe gemacht, die vielen einschlägigen Passagen in den Werken von Marx und Engels herauszusuchen, zu systematisieren und zu kommentieren. Er stellt die Zitate in ihren Kontext, weist auf Unstimmigkeiten hin und versucht, diese zu erklären oder „auszubügeln“. Damit bietet er einen guten Überblick über das staatstheoretische Denken von Marx und Engels. Er interpretiert die Klassiker radikal, nämlich radikaldemokratisch.

Staat, Recht und Demokratie - Eine Einführung in das politische Denken von Marx und Engels

ISBN: 978-3-89438-664-1

Erschienen: 2018

„Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt drauf an, sie zu verändern“, ein bekannter Satz von Karl Marx. Die Welt ändert sich beständig, heute kommt es also darauf an, wer was wie verändert. Marx gilt als Ökonom, vielleicht noch als Soziologe. „Von Haus aus“ war Marx jedoch Jurist. So finden sich in seinen Texten vielfältige Aussagen über den Staat und das Recht. Leider blieben diese Aussagen unsystematisch. Andreas Fisahn hat es sich zur Aufgabe gemacht, die vielen einschlägigen Passagen in den Werken von Marx und Engels herauszusuchen, zu systematisieren und zu kommentieren. Er stellt die Zitate in ihren Kontext, weist auf Unstimmigkeiten hin und versucht, diese zu erklären oder „auszubügeln“. Damit bietet er einen guten Überblick über das staatstheoretische Denken von Marx und Engels. Er interpretiert die Klassiker radikal, nämlich radikaldemokratisch.

Rezension:

Rezension von Holger Czitrich-Stahl in Arbeit-Bewegung-Geschichte, Zeitschrift für historische Studien 2018/III, 17. Jahrgang, Sept. 2018


Hinter verschlossenen Türen: Halbierte Demokratie?

Was ist Demokratie und warum befindet sie sich in einer Krise? Ist ein autoritärer Staat in Sicht oder kann mehr Demokratie geschaffen werden?
Demokratie wird gefeiert und missbraucht. Sie befindet sich gleichzeitig in einer tiefen Krise. Aber was ist eigentlich Demokratie? Der Text gibt einen Überblick über Ansprüche an die Demokratie und kontrastiert sie mit der Wirklichkeit der Repräsentation in den »westlichen« kapitalistischen Ländern.
Sind Demokratie und Kapitalismus vereinbar oder muss die Spaltung zwischen Arm und Reich zwangsläufig zu ihrer Zerstörung führen?

Inhalt & Leseprobe:
www.vsa-verlag.de-AttacBasisTexte51-Fisahn-Halbierte-Demokratie.pdf

Rezension:

Rezension von Gerhard Günther auf Amazon.de


 

Staat, Demokratie und Kapitalismus

ISBN: 978-3-89691-853-6 421

Erschienen: 2016

Andreas Fisahn untersucht in seinem Buch erstens den strukturellen Zusammenhang von kapitalistischer Ökonomie und bürgerlichem Staat. Er fragt, ob die Strukturen der bürgerlichen Gesellschaft eine Trennung von politischer und ökonomischer Herrschaft begünstigen. Im zweiten Schritt zeichnet er die historischen Entwicklungen nach, welche diese Trennung hervorbrachten, um drittens die Relation von parlamentarischer Demokratie und kapitalistischer Ökonomie als Folge dieser Trennung zu untersuchen. Dabei zeigt er, dass der Kapitalismus sich nur auf der Grundlage der spezifischen abendländischen Entwicklung durchsetzen konnte. Die Konkurrenz der Staaten in Europa war seine Voraussetzung. Diese konnten außerdem auf ein weit entwickeltes, römisches Rechtssystem zurückgreifen. So lässt sich die Trennung von ökonomischer und politischer Macht auch historisch nachvollziehen, was schließlich die Frage nach der parlamentarischen Vertretung der ökonomischen Macht im politischen Betrieb aufwirft. Der Mythos von Kadmos mit seinem unbeantworteten Verhältnis zur Gewalt versinnbildlicht für Fisahn die Staatsgründung treffender als der „Mythos“ vom Gesellschaftsvertrag und der einfach unterstellten Aufgabe von Gewalt.

Das Buch wird auf der Seite der Rosa Luxemburg Stiftung zur Verfügung gestellt, Informationen finden Sie hier.

Rezension:

Rezension von Holger Czitrich-Stahl für „Arbeit – Bewegung – Geschichte“ vom 23. Januar 2016


ISBN 978-3-89965-592-6

erschienen im Januar 2014

 

Klappentext:

Bei den Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU werden neoliberale Dogmen weiter verfolgt, obwohl die Schattenseiten allgegenwärtig sind: Standortwettbewerb, Lohndumping, sinkende Standards und Gestaltungsmöglichkeiten in demokratischen Staaten. In diesem AttacBasisText werden die möglichen Folgen für Europa und Deutschland für den Fall herausgearbeitet, dass die Verhandlungen um eine »Transatlantische Handels- und Investi­tionspartnerschaft« (TTIP) erfolgreich verlaufen. Betroffen sind so unterschiedliche Bereiche wie Gentechnik, Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Investitionsschutz, Finanzmärkte, Datenschutz oder das öffentliche Beschaffungswesen. Die AutorInnen fordern ein »Alternatives Handelsmandat«, welches Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, Zukunftsfähigkeit und Demokratie als übergeordnete Prinzipien setzt.

Leseprobe   
   

 


 

ISBN 978-3-89438-432-6

erschienen im März 2010

Audiokommentar

 

Klappentext

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Glaubenssätze des Marktradikalismus nur kurzzeitig erschüttert. Inzwischen herrscht wieder »business as usual«. Andreas Fisahn zeigt, dass auf diesem Weg die nächste, im Zweifel schärfere Krise bereits vorbereitet wird. Die Grundlage dafür sieht er in einem Umbau der gesellschaftlichen Beziehungen und Regelwerke. Die dadurch bewirkte Entfesselung der Märkte fällt zusammen mit einer ökologischen Krise, der unter dem Diktat einer globalen Logik des Profits nicht beizukommen ist. Die Perspektive, aus der Fisahn diese Probleme analysiert, ist ungewöhnlich: er betrachtet sie vor dem Hintergrund der Verheißungen der Demokratie, d. h. des Versprechens, kollektiv selbst zu entscheiden, wie wir leben wollen. Dies bezieht Fisahn sowohl auf die ökologische wie auf die wirtschaftliche Krise. Er endet deshalb mit einem engagierten Plädoyer, die eigengesetzliche Logik einer wuchernden Ökonomie zu durchbrechen, indem Demokratie durch neue Formen der Teilhabe auf diesen Bereich erweitert wird.

Rezensionen

Inhaltsverzeichnis   Vorbemerkung
Rezension von Gerhard Klas im dradio

Rezension von Thilo Scholle in der SPW

 


 

ISBN 978-3-8305-1581-4

erschienen 2008

 

Klappentext

Dieses Grundrechtslehrbuch beschreitet einen neuen Weg: Die unverzichtbare Kernmaterie wird optisch besonders hervorgehoben und kann so schnell erfasst und angeeignet werden. Damit wendet sich das Werk besonders an Jurastudentinnen und -studenten der Anfangssemester und die Studierenden der neuen Bachelor-Studiengänge an Fachhochschulen und Universitäten. Wer z. B. im Rahmen des Jurastudiums mehr wissen will, findet darüber hinaus Hintergrundinformationen, die Behandlung von Einzelfragen und die Darstellung aktueller Streitpunkte in kleinerer Schrift. Der leichteren Aneignung des Stoffes dienen zahlreiche Fälle mit Lösungen, die überwiegend der neueren Rechtsprechung entstammen. Sie zeigen, dass es bei der Materie der Grundrechte keineswegs um graue Theorie geht, sondern um einen, demokratischen Regeln entsprechenden und rechtsstaatlich überzeugenden, Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten.

 


 

ISBN 978-3-89438-391-6

erschienen im März 2008

 

Klappentext

Andreas Fisahn diskutiert Ansätze kritischer Staatstheorien unterschiedlicher Herkunft und aus unterschiedlichen historischen Perioden und prüft sie auf ihre heute noch gültige Substanz. So werden gleichbleibende Elemente des Staates ebenso sichtbar wie dessen Wandel. Im Zentrum steht dabei die Frage, über welche Mittel und Methoden der moderne bürgerliche Staat soziale Herrschaft, d.h. eine ungleiche Macht- und Chancenverteilung, organisiert und stabilisiert. Die theoriegeschichtliche Diskussion mündet in eine Zeitdiagnose. Sie seziert die Charakteristika des neoliberalen Staates in Gestalt neuer Formen der Entdemokratisierung und erdrückender Vorherrschaft ökonomischer Logik und untersucht deren Folgen für die gesellschaftliche Entwicklung.

 

Rezensionen

Inhaltsverzeichnis   Vorbemerkung
Rezension in der Jungen Welt Rezension im Schattenblick
Rezension in der SPW       

 

 
© 2017 Fakultät für Rechtswissenschaft » geändert 18.05.2011 von Ridvan Ciftci

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