Neuerscheinungen
ISBN 978-3-89438-432-6
erschienen im März 2010
Audiokommentar
Klappentext
Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Glaubenssätze des Marktradikalismus nur kurzzeitig erschüttert. Inzwischen herrscht wieder »business as usual«. Andreas Fisahn zeigt, dass auf diesem Weg die nächste, im Zweifel schärfere Krise bereits vorbereitet wird. Die Grundlage dafür sieht er in einem Umbau der gesellschaftlichen Beziehungen und Regelwerke. Die dadurch bewirkte Entfesselung der Märkte fällt zusammen mit einer ökologischen Krise, der unter dem Diktat einer globalen Logik des Profits nicht beizukommen ist. Die Perspektive, aus der Fisahn diese Probleme analysiert, ist ungewöhnlich: er betrachtet sie vor dem Hintergrund der Verheißungen der Demokratie, d. h. des Versprechens, kollektiv selbst zu entscheiden, wie wir leben wollen. Dies bezieht Fisahn sowohl auf die ökologische wie auf die wirtschaftliche Krise. Er endet deshalb mit einem engagierten Plädoyer, die eigengesetzliche Logik einer wuchernden Ökonomie zu durchbrechen, indem Demokratie durch neue Formen der Teilhabe auf diesen Bereich erweitert wird.
Rezensionen
Inhaltsverzeichnis |
Vorbemerkung |
Rezension von Gerhard Klas im dradio |
ISBN 978-3-8305-1581-4
erschienen 2008
Klappentext
Dieses Grundrechtslehrbuch beschreitet einen neuen Weg: Die unverzichtbare Kernmaterie wird optisch besonders hervorgehoben und kann so schnell erfasst und angeeignet werden. Damit wendet sich das Werk besonders an Jurastudentinnen und -studenten der Anfangssemester und die Studierenden der neuen Bachelor-Studiengänge an Fachhochschulen und Universitäten. Wer z. B. im Rahmen des Jurastudiums mehr wissen will, findet darüber hinaus Hintergrundinformationen, die Behandlung von Einzelfragen und die Darstellung aktueller Streitpunkte in kleinerer Schrift. Der leichteren Aneignung des Stoffes dienen zahlreiche Fälle mit Lösungen, die überwiegend der neueren Rechtsprechung entstammen. Sie zeigen, dass es bei der Materie der Grundrechte keineswegs um graue Theorie geht, sondern um einen, demokratischen Regeln entsprechenden und rechtsstaatlich überzeugenden, Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten.
ISBN 978-3-89438-391-6
erschienen im März 2008
Klappentext
Andreas Fisahn diskutiert Ansätze kritischer Staatstheorien unterschiedlicher Herkunft und aus unterschiedlichen historischen Perioden und prüft sie auf ihre heute noch gültige Substanz. So werden gleichbleibende Elemente des Staates ebenso sichtbar wie dessen Wandel. Im Zentrum steht dabei die Frage, über welche Mittel und Methoden der moderne bürgerliche Staat soziale Herrschaft, d.h. eine ungleiche Macht- und Chancenverteilung, organisiert und stabilisiert. Die theoriegeschichtliche Diskussion mündet in eine Zeitdiagnose. Sie seziert die Charakteristika des neoliberalen Staates in Gestalt neuer Formen der Entdemokratisierung und erdrückender Vorherrschaft ökonomischer Logik und untersucht deren Folgen für die gesellschaftliche Entwicklung.
Rezensionen
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Vorbemerkung |
Rezension in der Jungen Welt |
Rezension im Schattenblick |
Rezension in der SPW |




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