Mediadem
European Media Policies Revisited: Valuing and Reclaiming Free and Independent Media in Contemporary Democratic Systems
Europäische Medienpolitik neu betrachtet: Vom Wert freier und unabhängiger Medien in der modernen Demokratie
MEDIADEM ist ein europäisches Forschungsprojekt, das in 14 Staaten (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Griechenland, Italien, Kroatien, Rumänien, Slowakei, Spanien, Türkei und Vereinigtes Königreich) von einem Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen durchgeführt wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Analyse der rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Faktoren, die die Entwicklung freier und unabhängiger Medien fördern bzw. behindern. Das Projekt führt dazu eine vergleichende Analyse in den unterschiedlichen bestehenden Mediensektoren durch. Dazu sollen die Rahmenbedingungen wie Regulierungs- bzw. Selbstregulierungs-maßnahmen und ihre Auswirkungen auf die Medien erforscht werden. Auf der Grundlage der Ergebnisse wird auch der Einfluss freier und unabhängiger Medien auf demokratische Teilhabe und demokratische Prozesse untersucht. Hierbei werden auch die neuen Medienangebote, wie das Internet, einbezogen.
Im Verlauf des Projektes werden über Deutschland insgesamt drei Berichte und Policy Papers veröffentlicht. Die Veröffentlichungen setzen sich mit den Grundlagen der bestehenden Medienlandschaft auseinander, sie geben auf der Basis empirischer Untersuchungen eine Einschätzung darüber ab, welche rechtlichen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen gegeben sind und ob diese geeignet sind, freie und unabhängige Medien tatsächlich zu fördern. Schließlich werden aus den empirischen Ergebnissen Politikempfehlungen abgeleitet, um nationalen und europäischen Akteuren der Medienpolitik konkrete Handlungsvorschläge zu unterbreiten. Die Projektpartner in den anderen Staaten verfassen auf der Grundlage der dortigen Medienlandschaften vergleichbare Berichte, die auf der Projekthomepage abgerufen werden können.
Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wird bis März 2013 laufen. Finanziert wird es aus dem 7. Forschungs-rahmenprogramm der Europäischen Kommission.
Projektbearbeiter:


