Über uns

Das Entstehen von studentischen Rechtsberatungen in Deutschland wurde durch das Inkrafttreten des Rechtsdienstleistungsgesetzes vom 1. Juli 2008 ermöglicht.

Anlass für die Gründung der Studentischen Rechtsberatung Bielefeld war eine Tagung des Instituts für Anwalts- und Notarrecht an der Fakultät für Rechtswissenschaft zum Thema „Praktische Jurisprudenz“ im Jahr 2011. Im Anschluss hieran entschlossen sich die Direktoren des Instituts, Prof. Susanne Hähnchen, Prof. Fritz Jost und Prof. Stephan Barton, eine studentische Rechtsberatung hier an der Fakultät einzurichten. Besondere Verdienste erwarb sich die Leiterin in den ersten Jahren, Frau RAin Alexandra Solos-Shepetina.

Seit April 2012 besteht nunmehr für Studierende der Universität Bielefeld die Möglichkeit, sich von Studierenden der Fakultät für Rechtswissenschaft pro bono, dh. kostenlos, bei rechtlichen Problemen beraten zu lassen. Die im Team arbeitenden Jurastudierenden werden hierbei von einem Volljuristen betreut.

Gegenstand einer Beratung können zum Beispiel mietrechtliche, kaufrechtliche oder einfache strafrechtliche Fragestellungen sein. Der Richtwert für die Übernahme einer zivilrechtlichen Beratung liegt bei einem Gegenstandswert von 750 €.

In Steuerrechtssachen und in Angelegenheiten gegen die Universität Bielefeld und ihrer Einrichtungen wird nicht beraten. Eine Vertretung vor Gericht ist ebenso nicht möglich.

Seit dem Wintersemester 2016/2017 kooperiert die Studentische Rechtsberatung Bielefeld mit Anwältinnen und Anwälten aus dem Großraum Bielefeld, die sich erfreulicherweise zur Betreuung der Jurastudierenden bereiterklärt haben. Hierdurch wurde das Projekt noch deutlich praxisorientierter ausgestaltet. Aktuelle Informationen können dem Interview der Fakultät für Rechtswissenschaft mit Frau Prof. Hähnchen entnommen werden.

Die Studentische Rechtsberatung Bielefeld aus der Sicht eines unterstützenden Anwalts beschreibt Herr Dr. Kurth in einem Beitrag, der in der vierten Ausgabe des German Journal of Legal Education erschienen ist.

Gedanken zu Studentischen Rechtsberatungen und deren Wichtigkeit in der Juristenausbildung hat sich Frau Prof. Hähnchen zudem im Geleitwort zur vierten Ausgabe des German Journal of Legal Education gemacht.

Ferner können dem Interview der „iurratio“ mit Frau Prof. Dr. Hähnchen und der ehemaligen Leiterin Frau RAin Dr. Glindemann oder dem Aufsatz von Frau Prof. Hähnchen in der dritten Ausgabe des German Journal of Legal Education weitere Informationen entnommen werden.

 

© 2017 Fakultät für Rechtswissenschaft » geändert 26.01.2018 von Kristof Kuprian

Aktuelles

Frau Prof. Dr. Susanne Hähnchen erhielt am 08.06.2018 den Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Hochschullehre.

Susanne Hähnchen, Rechtsgeschichte

Rezension: Prof. Dr. Gerhard Köbler

Rezension: Mag. phil. Andreas Raffeiner

Adomeit/Hähnchen, Latein für Jurastudierende

Rezension: Dr. Alexander Konzelmann bei Amazon

Adomeit/Hähnchen, Rechtstheorie mit Juristischer Methodenlehre

Lehrbuch Adomeit/Hähnchen, Rechtstheorie für Studenten, 7. Auflage 2018

Rezensionen zur 5. Auflage:

Roland Schimmel, in: ZJS 1/2010,
S. 136-137

Jens Ferner