Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Verantwortungseigentum

Am 9. Juli wurde in einer Videokonferenz der von

Prof. Dr. Anne Sanders, M.Jur.,

Prof. Dr. Dr. h.c. Barbara Dauner-Lieb, Dr Arne von Freeden, LL.M.,

Prof. Dr. Simon Kempny, LL.M., Prof. Dr. Florian Möslein, LL.M.

und Prof. Dr. Rüdiger Veil

vorgelegte Gesetzesentwurf für eine

neue Rechtsformvariante der GmbH für Unternehmen in Verantwortungseigentum

vorgestellt und mit Unternehmen, Ökonomen und Juristen aus Wirtschaft und Praxis diskutiert.

 

Das Konferenzprogramm finden Sie - hier - 

 

Die Formulierung und wesentliche Erarbeitung der gesellschaftsrechtlichen Vorschriften und der Erläuterungen erfolgte durch Prof. Dr. Anne Sanders, M.Jur. mit Unterstützung ihrer Wissenschaftlichen Mitarbeiter Gina R. Rolfes und Shkelqim Berisha.  Beim Korrekturlesen unterstützte das gesamte Team.


Eigentum trifft Verantwortung
 
Sein Eigentum darf jeder nach Belieben verkaufen, verschenken, verschwenden. Das gilt auch für Eigentum an Unternehmen. Doch eine neue Form des Unternehmenseigentums könnte zu nachhaltigerem Wirtschaften anhalten. 

Den Beitrag von Anne Sanders und Christina Hoon in der FAZ Einspruch exklusiv vom 05.02.2020 finden Sie  - hier -


"Warum es sich lohnt, über eine Rechtsform für Verantwortungseigentum nach-zudenken" 

Vortrag für juristische Laien auf der Gründungsveranstaltung am 25.11.2019


Neuer Trend - Verantwortungseigentum!

Unternehmen in Verantwortungseigentum - diese Eigentumsform, die vor etwa 130 Jahren in den Firmen Zeiss und Schott ihre Wegbereiter fand, ist heute für viele Start-Ups und Mittelständlern interessant.

Worum geht es? Verantwortungseigentum bedeutet, dass ein Unternehmen dauerhaft einem bestimmten "Purpose" gewidmet wird, so dass das in dem Unternehmen gebundene Vermögen nicht zugunsten der Eigentümer und Investoren zu Geld gemacht werden kann. Das Unternehmen soll sich praktisch selbst gehören und nur treuhänderisch von den Verantwortungseigentümern geleitet werden. Das bietet neue Perspektiven für die Nachfolge und ermöglicht Start-Ups ein glaubhaftes" Purpose-Versprechen", da das Unternehmensvermögen im Unternehmen bleibt. In anderen europäischen Ländern gibt es vielfach spezielle Rechtsformen, die dies ermöglichen. In Deutschland gibt es insofern aber noch eine Menge Diskussionsbedarf.

Über 30 Unternehmen gründeten am 25.11. in Berlin gemeinsam die „Stiftung Verantwortungseigentum” und geben dieser Unternehmensform erstmals eine gemeinsame Stimme. Diskutiert wurden die Erfahrungen von Unternehmen in Verantwortungseigentum wie Alnatura, Globus oder die Suchmaschine Ecosia, die Erfahrungen mit Verantwortungseigentum in Dänemark und die Frage, ob Deutschland eine neue Rechtsform für Verantwortungseigentum braucht.

Zur Presseberichterstattung gelangen sie hier:

Handelsblatt             FAZ               Tagesspiegel                      enorm-magazin

 

© 2017 Fakultät für Rechtswissenschaft » geändert 02.12.2019 von Mario Klasfauseweh

Veröffentlichung

Weitergehende Informationen:

Verantwortungseigentum   

Website der Stiftung für Verantwortungseigentum

Initiative für temporäre Mandatspausierung

Tipps zum Lernen in der Krise

Um insbesondere den Examenskandidaten in der aktuellen Ausnahmesituation zu helfen, haben Prof. Dr. Dr. h.c. Barbara Dauner-Lieb und Prof. Dr. Anne Sanders gemeinsam Tipps zum Lernen in der Krise zusammengestellt.

Gerne möchten wir auch auf den Podcastbeitrag mit Frau Prof. Dr. Dauner-Lieb hinweisen, der sich ebenfalls mit dieser Thematik beschäftigt.

Eine Übersicht zu Lernangeboten zum Selbststudium finden Sie hier.

Klausuren und Hausarbeiten

Altklausuren und Hausarbeiten können Mo.- Mi. in der Zeit zwischen 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr  im Raum V8-140 abgeholt werden.

  • Abschlussklausur Grundkurs BGB - Gesetzliche Schuldverhältnisse (WS 17/18)
  • Abschlussklausur Aufbau- und Vertiefungskurs Gesetzliche Schuldverhältnisse (WS 17/18)
  • Abschlussklausur Grundkurs Familien- und Erbrecht (SS 18)
  • Hausarbeit Einführung in die Rechtsvergleichung (SS 2018)
  • Abschlussklausur Einführung in die Rechtsvergleichung (SS 2018)
  • Abschlussklausur Grundkurs Familien- und Erbrecht (SS 19) 
  • Abschlussklausur GK BGB Allgemeiner Teil (SS 19)