Lebenslauf

Wolfgang Schild, Jahrgang 1946, geboren in Wien; Studium der Rechtswissenschaft und Philosophie (bei Prof. Erich Heintel) an der Universität Wien. Promotion zum Dr. jur. 1967 in Wien und Habilitation 1977 an der Maximilians-Universität München. Seit 1977 Professor für Strafrecht, Strafprozeßrecht, Rechtsphilo­sophie und Strafrechtsgeschichte an der Universität Bielefeld. Von 1990 bis 1993 Mitglied der Gründungskommission der Juristen­fakultät der Universität Leipzig; seither Lehrbeauftragter der Juristenfakultät Leipzig. Dozent an der Senioren-Universität Bad Meinberg.

 

Forschungsgebiete: Grundfragen der Strafrechtsdogmatik (Schwer­punkt: Allgemeiner Teil); Rechtsphilosophie (Schwerpunkt: Deut­scher Idealismus); Strafrechtsgeschichte (Schwerpunkte: Mittel­alter und frühe Neuzeit, Hexenforschung, Nationalsozialismus); Rechtsikonologie (umfangreiches Archiv von Fotos, Dias, Materia­lien zur Strafrechtsgeschichte und vor allem Hexenverfolgung); Recht und Kunst.

 

Selbständige Publikationen: Die Reinen Rechtslehren. Wien 1975; Die "Merkmale" der Straftat und ihres Begriffs. Ebelsbach 1979; Alte Gerichtsbarkeit. München 1980. 2. Auflage 1985; Der Straf­richter in der Hauptverhandlung. Heidelberg/Hamburg 1983; Führer des Mittelalterlichen Kriminalmuseums Rothenburg o.d. T. 1984; Täterschaft als Tatherrschaft. Berlin/New York 1994; Staat und Recht im Denken Richard Wagners. Stuttgart 1994; Bilder von Recht und Gerechtigkeit. Köln 1995; Schuld und Unfreiheit. Baden-Baden 1996; Die Maleficia der Hexenleut’. Rothenburg o.d.T. 1997; Die Volkacher Halsgerichtsordnung von 1504. Rothen­burg o.d.T. 1997; Die Eiserne Jungfrau. Rothenburg o.d.T. 1999; Folter als rechtliches Beweisverfahren. Rothenburg o.d.T. 2000; Sportstrafrecht. Baden-Baden 2002; Staatsdämmerung. Zu Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“. Berlin 2007; Folter, Pranger, Scheiterhaufen. München 2010; - zahlreiche Aufsätze aus den Forschungsschwerpunkten.

 

Weitere Aktivitäten: Planung und Durchführung von Ausstellungen, vor allem im Mittelalterlichen Kriminal­museum Rothenburg o. d. T.; Leadsänger der „Jura-Band“, bestehend aus ProfessorInnen und Studierenden der Juristischen Fakultät – Auftritt einmal im Semester im AudiMin.

© 2017 Fakultät für Rechtswissenschaft » geändert 27.06.2011 von Dominik-Ramon Möller

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