Neuveröffentlichungen

Wolfgang Schild

Verwirrende Rechtsbelehrung

Zu Ferdinand von Schirachs "Terror"

 

ISBN 978-3-643-13481-3


 

Wolfgang Schild

Folter, Pranger, Scheiterhaufen

Rechtsprechung im Mittelalter

 

 

Kaum eine Epoche löst derart gemischte Gefühle aus wie die Zeit des 14. bis 17. Jahrhunderts, die meist als Mittelalter bezeichnet wird. Einerseits sind wir fasziniert vom höfischen Leben, bestaunen gläzende Ritterrüstungen und schätzen die hohe Kust der Minne. Andererseits blicken wir verständnislos auf die grausame Verfolgung und Bestrafung selbst kleinster Vergehen, zeigen uns verstört von den Folterinstrumenten in den Verliesen und schaudern angesichts der drastischen Hinrichtungsarten.

 

Dieses Buch will uns die alte Gerichtsbarkeit in all ihren Facetten begreiflich machen, die sich aus dem Weltbild dieser Zeit erklären lässt. Nicht der Mensch war das Maß aller Dinge, sondern alles drehte sich um Gott. Er wurde nicht nur als Heiland der Welt verstanden, der aus Liebe Mensch geworden war, sondern auch als strenger Richter am Jüngsten Tag und als zorniger und rächender Vater des alten Testaments.

 

ISBN 978-3-8094-8010-5


 

 

Wolfgang Schild

Tatherrschaftslehren

 

Die heute herrschende Interpretation des § 25 StGB stellt für die Täterschaft auf das Kriterium der Tatherrschaft ab. In neueren Arbeiten wird diese Auffassung zunehmend kritisch diskutiert. Dabei wird gerne übersehen, dass es mehrere Varianten dieser Theorie gibt. In diesem Buch werden die Begründer der Tatherrschaftslehre ebenso dargestellt wie die heute vertretenen Tatherrschaftslehren in Theorie und Rechtsprechung. Eine Weiterführung des Herrschaftsgedankens stellt den Abschluss dar.


ISBN 978-3-631-58710-2


 

 

Wolfgang Schild

Dimensionen der Schuldunfähigkeit

Eine alternative Kommentierung §§20, 21 StGB aus 1990

 

Im Jahre 1990 erschien meine Kommentierung der §§ 20, 21 StGB im Rahmen der Alternativ-Kommentare: damit im Rahmen eines Versuchs, juristische Dogmatik mit sozialwissenschaftlichen Bezügen, in meinem Fall auch mit philosophischen Fragestellungen - vor allem mit dem Grundproblem der menschlichen Freiheit bzw. der Zurechnung von Geschehen zu dieser - zu verbinden. Leider wurde die Reihe dieser Alternativ-Kommentare eingestellt; an ihre Stelle trat der Nomos-Kommentar, für den die sozialwissenschaftliche Grundlegung nicht mehr im Vordergrund stand und steht.

So gerieten auch meine Ausführungen 1990 in Vergessenheit. Der Blick in die Kommentarliteratur sucht nach der stets neuesten Auflage. In den Bibliotheken stehen die Bände der Alternativ-Kommentare bei der Rechtsgeschichte.
Deshalb ist mein Entschluss entstanden, die damalige (1990) Kommentierung der §§ 20, 21 StGB als Buch herauszugeben: für LeserInnen, die die philosophischen und sozialwissenschaftlichen Grundlagen interessieren und die Anregungen für das eigene Nachdenken erhalten wollen.
 

ISBN 978-3-8300-4486-4

 

© 2017 Fakultät für Rechtswissenschaft » geändert 21.11.2016 von Christiane Maas

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